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Geldwäschegesetz - Pflichten des Maklers

Laut §3 des Geldwäschegesetzes (GWG) muss der Makler vor der Begründung einer Geschäftsbeziehung die Vertragspartner identifizieren. Das bedeutet, dass der Makler von Verkäufer und Käufer jeweils den vollständigen Namen, das Geburtsdatum, den Geburtsort, die Staatsangehörigkeit, die Anschrift und die Personalausweisnummer samt der ausstellenden Behörde dokumentieren muss. Demnach erhält der Kaufinteressent erst nach Vorlage seines Personalausweises die genaue Adresse des Kaufobjekts.

In diesem Zusammenhang hat der Makler auch zu klären, ob der Interessent in eigenem wirtschaftlichen Interesse oder für einen Dritten handelt.