Bewirtschaftungskosten

Zu den Bewirtschaftungskosten laut § 19 ImmoWertV zählen die Verwaltungskosten, Instandhaltungskosten, Kosten für das Mietausfallwagnis und die Betriebskosten.

Auf den Mieter können jedoch nach § 2 BetrKV nur die dort aufgeführten Betriebskosten umgelegt werden. Verwaltungskosten (§ 26 II.BV), Instandhaltungskosten (§ 28 II. BV) und das Mietausfallwagnis (§ 29 II.BV) müssen vom Vermieter getragen werden und schmälern deswegen den Ertrag aus dem Grundstück.

Die Verwaltungskosten beeinhalten die  Kosten für die zur Verwaltung notwendigen Arbeitskräfte und Einrichtungen, die Kosten der Aufsicht, den Wert der vom Vermieter persönlich erbrachten Verwaltungsarbeit, sowie die Kosten zur Prüfung des Jahresabschlusses und der Geschäftsführung.

Die Instandhaltungskosten setzen sich aus den Kosten zusammen, die aufgrund von Alterung und Abnutzung zur Erhaltung des Objekts notwendig sind.

Das Mietausfallwagnis umfasst das Risiko des Leerstandes und der Zahlungsunfähigkeit eines Mieters und die daraus resultierenden Kosten (z.B. Rechts- und Beratungskosten).